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Die BFS-Nummer — der wahre Name einer Gemeinde

Müssten Sie eine Schweizer Gemeinde zweifelsfrei bestimmen, griffen Sie vielleicht zum Namen oder zur Postleitzahl. Beide lassen Sie im Stich. Namen wiederholen sich über Kantone hinweg und werden nach Fusionen geändert; Postleitzahlen gehören der Post und können geteilt oder verschoben werden. Der Bezeichner, der wirklich stillhält, ist die BFS-Nummer — ein stabiler Code, den das Bundesamt für Statistik (BFS) jeder der 2'123 Gemeinden der Schweiz zuweist.

Warum der Name nicht reicht

Gemeindenamen sind nicht eindeutig. Derselbe Name kommt in verschiedenen Kantonen vor, weshalb Register einen Kantonszusatz anfügen — «Moiry» im Kanton Waadt muss von seinen Namensvettern unterschieden werden. Und nach einer Fusion kann ein vertrauter Name ganz aus der amtlichen Liste verschwinden. Ein Name ist, wie Menschen eine Gemeinde lesen, nicht, wie man sie identifiziert.

Warum die Postleitzahl nicht reicht

Eine Postleitzahl ist ein Zustellschlüssel, keine Identität — der Kern von eine Postleitzahl ist keine Gemeinde. Eine einzelne Zahl kann von mehreren Gemeinden geteilt werden und kann daher nie genau eine festlegen.

Was die BFS-Nummer leistet

Die BFS-Nummer übersteht Umbenennungen und bleibt für eine fortbestehende Gemeinde fest. Genau darum ist sie der Verbindungsschlüssel hinter jedem Datensatz dieser Website: Bevölkerung, Steuerfüsse, eidgenössische Abstimmungsergebnisse, Nationalratswahlen und Klimazahlen stammen von verschiedenen Stellen, und die BFS-Nummer erlaubt es, sie derselben Gemeinde zuzuordnen, ohne aus Namen zu raten.

Bei Fusionen erhält die neue Einheit eine eigene Nummer, die alten werden stillgelegt — der Mechanismus hinter warum die Zahl der Gemeinden immer weiter sinkt. Wie alles zusammenpasst, zeigt wie Schweizer Adressen aufgebaut sind.