Zum Hauptinhalt springen
Übersicht Kanton Zug
Rangliste · Daten 2015–2026 · Quelle: BFS

Gemeinden im Kanton Zug, die am häufigsten gegen das Schweizer Resultat stimmen

Nationale Rangliste

Oberägeri stimmt im Kanton Zug am häufigsten gegen das nationale Resultat: Bei 23.2% der eidgenössischen Vorlagen (2015–2026) lag die Gemeindemehrheit auf der anderen Seite als die Schweiz. Es folgen Menzingen (22%) und Neuheim (21%). Berücksichtigt sind Gemeinden ab 1000 Einwohnern. Quelle: BFS.

Rangliste

BFS · 2015–2026
RangGemeindeAbweichungEinwohner
1Oberägeri23.2%6'670
2Menzingen22%4'824
3Neuheim21%2'523
4Walchwil20%4'013
5Unterägeri19%9'527
6Risch14%11'830
7Hünenberg13.1%8'985
8Cham13%18'518
9Baar11%25'519
10Steinhausen10%10'449
11Zug10%32'160
Volksabstimmungen (sd-t-17-02) 2015–2026 · Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen 03.08.2026

Wie wir das messen

BFS

Anteil der eidgenössischen Abstimmungsvorlagen (2015–2026), bei denen die Mehrheit der Gemeinde auf der anderen Seite lag als das gesamtschweizerische Resultat (Ja gegen Nein). Grundlage sind die Abstimmungsergebnisse des BFS über alle Vorlagen dieses Zeitraums; gewertet werden Gemeinden mit mindestens 50 mitgestimmten Vorlagen. Gemeindeeigene Patts (genau 50%) zählen weder dafür noch dagegen. Nur Gemeinden ab 1000 Einwohnern erscheinen: In sehr kleinen Gemeinden können schon wenige Stimmen die Mehrheit kippen, sodass sich echte politische Eigenständigkeit nicht zuverlässig von Zufall trennen liesse. Die Spitzenränge sind dennoch kein Artefakt – die betroffenen Gemeinden weichen tief (rund 20 Prozentpunkte) und in eine feste Richtung ab, nicht knapp und zufällig.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Kanton Zug stimmt am häufigsten gegen die Schweiz?
Oberägeri: Bei 23.2% der eidgenössischen Vorlagen (2015–2026) lag die Gemeindemehrheit auf der anderen Seite als das nationale Resultat – der höchste Wert im Kanton Zug (Gemeinden ab 1000 Einwohnern).
Sind das nicht einfach kleine Dörfer mit Zufallsergebnissen?
Nein. Deshalb sind nur Gemeinden ab 1000 Einwohnern gewertet, und die führenden Gemeinden weichen nicht knapp, sondern deutlich ab – bei den betroffenen Vorlagen im Schnitt rund 20 Prozentpunkte von der 50-Prozent-Marke entfernt und systematisch in dieselbe Richtung (sie lehnen ab, was die Schweiz annimmt). Das ist ein echtes politisches Muster, kein statistisches Rauschen weniger Stimmen.