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Übersicht Kanton Uri
Rangliste · Daten 2015–2026 · Quelle: BFS

Gemeinden im Kanton Uri, die am häufigsten gegen das Schweizer Resultat stimmen

Nationale Rangliste

Attinghausen stimmt im Kanton Uri am häufigsten gegen das nationale Resultat: Bei 30% der eidgenössischen Vorlagen (2015–2026) lag die Gemeindemehrheit auf der anderen Seite als die Schweiz. Es folgen Bürglen (28%) und Silenen (27%). Berücksichtigt sind Gemeinden ab 1000 Einwohnern. Quelle: BFS.

Rangliste

BFS · 2015–2026
RangGemeindeAbweichungEinwohner
1Attinghausen30%1'781
2Bürglen28%3'923
3Silenen27%2'080
4Erstfeld24%3'985
5Seedorf24%2'054
6Schattdorf23%5'555
7Flüelen18%2'048
8Andermatt16%1'603
9Altdorf14%10'618
Volksabstimmungen (sd-t-17-02) 2015–2026 · Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen 03.08.2026

Wie wir das messen

BFS

Anteil der eidgenössischen Abstimmungsvorlagen (2015–2026), bei denen die Mehrheit der Gemeinde auf der anderen Seite lag als das gesamtschweizerische Resultat (Ja gegen Nein). Grundlage sind die Abstimmungsergebnisse des BFS über alle Vorlagen dieses Zeitraums; gewertet werden Gemeinden mit mindestens 50 mitgestimmten Vorlagen. Gemeindeeigene Patts (genau 50%) zählen weder dafür noch dagegen. Nur Gemeinden ab 1000 Einwohnern erscheinen: In sehr kleinen Gemeinden können schon wenige Stimmen die Mehrheit kippen, sodass sich echte politische Eigenständigkeit nicht zuverlässig von Zufall trennen liesse. Die Spitzenränge sind dennoch kein Artefakt – die betroffenen Gemeinden weichen tief (rund 20 Prozentpunkte) und in eine feste Richtung ab, nicht knapp und zufällig.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Kanton Uri stimmt am häufigsten gegen die Schweiz?
Attinghausen: Bei 30% der eidgenössischen Vorlagen (2015–2026) lag die Gemeindemehrheit auf der anderen Seite als das nationale Resultat – der höchste Wert im Kanton Uri (Gemeinden ab 1000 Einwohnern).
Sind das nicht einfach kleine Dörfer mit Zufallsergebnissen?
Nein. Deshalb sind nur Gemeinden ab 1000 Einwohnern gewertet, und die führenden Gemeinden weichen nicht knapp, sondern deutlich ab – bei den betroffenen Vorlagen im Schnitt rund 20 Prozentpunkte von der 50-Prozent-Marke entfernt und systematisch in dieselbe Richtung (sie lehnen ab, was die Schweiz annimmt). Das ist ein echtes politisches Muster, kein statistisches Rauschen weniger Stimmen.