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Rangliste · Daten 2015–2026 · Quelle: BFS

Gemeinden im Kanton Appenzell Ausserrhoden, die am häufigsten gegen das Schweizer Resultat stimmen

Urnäsch stimmt im Kanton Appenzell Ausserrhoden am häufigsten gegen das nationale Resultat: Bei 36.3% der eidgenössischen Vorlagen (2015–2026) lag die Gemeindemehrheit auf der anderen Seite als die Schweiz. Es folgen Schwellbrunn (33.3%) und Wolfhalden (31.4%). Berücksichtigt sind Gemeinden ab 1000 Einwohnern. Quelle: BFS.

Rangliste

BFS · 2015–2026
RangGemeindeAbweichungEinwohner
1Urnäsch36.3%2'382
2Schwellbrunn33.3%1'543
3Wolfhalden31.4%1'913
4Walzenhausen27.7%2'111
5Lutzenberg26.7%1'340
6Bühler24.5%1'958
7Waldstatt23.5%1'906
8Stein21.6%1'492
9Trogen20.6%1'905
10Rehetobel18.6%1'710
11Herisau16.7%16'100
12Gais16.7%3'150
13Teufen11.9%6'646
14Heiden10.8%4'413
15Speicher7.9%4'505
Volksabstimmungen (sd-t-17-02) 2015–2026 · Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen 28.09.2026

Wie wir das messen

BFS

Anteil der eidgenössischen Abstimmungsvorlagen (2015–2026), bei denen die Mehrheit der Gemeinde auf der anderen Seite lag als das gesamtschweizerische Resultat (Ja gegen Nein). Grundlage sind die Abstimmungsergebnisse des BFS über alle Vorlagen dieses Zeitraums; gewertet werden Gemeinden mit mindestens 50 mitgestimmten Vorlagen. Gemeindeeigene Patts (genau 50%) zählen weder dafür noch dagegen. Nur Gemeinden ab 1000 Einwohnern erscheinen: In sehr kleinen Gemeinden können schon wenige Stimmen die Mehrheit kippen, sodass sich echte politische Eigenständigkeit nicht zuverlässig von Zufall trennen liesse. Die Spitzenränge sind dennoch kein Artefakt – die betroffenen Gemeinden weichen tief (rund 20 Prozentpunkte) und in eine feste Richtung ab, nicht knapp und zufällig.

Häufige Fragen

Welche Gemeinde im Kanton Appenzell Ausserrhoden stimmt am häufigsten gegen die Schweiz?
Urnäsch: Bei 36.3% der eidgenössischen Vorlagen (2015–2026) lag die Gemeindemehrheit auf der anderen Seite als das nationale Resultat – der höchste Wert im Kanton Appenzell Ausserrhoden (Gemeinden ab 1000 Einwohnern).
Sind das nicht einfach kleine Dörfer mit Zufallsergebnissen?
Nein. Deshalb sind nur Gemeinden ab 1000 Einwohnern gewertet, und die führenden Gemeinden weichen nicht knapp, sondern deutlich ab – bei den betroffenen Vorlagen im Schnitt rund 20 Prozentpunkte von der 50-Prozent-Marke entfernt und systematisch in dieselbe Richtung (sie lehnen ab, was die Schweiz annimmt). Das ist ein echtes politisches Muster, kein statistisches Rauschen weniger Stimmen.