Das grösste Solarpotenzial pro Kopf im Kanton Uri
Nationale Rangliste →Realp hat das grösste Solarpotenzial pro Kopf im Kanton Uri: Die Dächer könnten rund 37'707 kWh Strom pro Jahr und Kopf erzeugen. Es folgen Hospental (28'580 kWh) und Spiringen (18'429 kWh). Pro Kopf gerechnet führen kleine Gemeinden mit viel Dachfläche – Scheunen und Hallen –, nicht die grossen Städte. Quelle: BFE/BFS.
Rangliste
BFE + BFS · 2025| Rang | Gemeinde | Solarpotenzial pro Kopf | Einwohner |
|---|---|---|---|
| 1 | Realp | 37'707 kWh | 157 |
| 2 | Hospental | 28'580 kWh | 176 |
| 3 | Spiringen | 18'429 kWh | 872 |
| 4 | Unterschächen | 16'323 kWh | 737 |
| 5 | Andermatt | 14'716 kWh | 1'603 |
| 6 | Wassen | 12'565 kWh | 425 |
| 7 | Gurtnellen | 11'277 kWh | 501 |
| 8 | Seelisberg | 10'428 kWh | 724 |
| 9 | Göschenen | 10'373 kWh | 482 |
| 10 | Isenthal | 8'612 kWh | 461 |
| 11 | Bürglen | 7'836 kWh | 3'923 |
| 12 | Schattdorf | 7'593 kWh | 5'555 |
| 13 | Silenen | 6'957 kWh | 2'080 |
| 14 | Flüelen | 5'791 kWh | 2'048 |
| 15 | Attinghausen | 5'772 kWh | 1'781 |
| 16 | Sisikon | 5'564 kWh | 399 |
| 17 | Altdorf | 5'257 kWh | 10'618 |
| 18 | Erstfeld | 5'257 kWh | 3'985 |
| 19 | Seedorf | 5'093 kWh | 2'054 |
Wie wir das messen
BFE + BFSModellierter jährlicher Stromertrag der Dächer (BFE-Solarmodell, Momentaufnahme 2025) geteilt durch die ständige Wohnbevölkerung (BFS STATPOP), in Kilowattstunden pro Jahr und Kopf. Zum Massstab: Ein ElCom-Referenzhaushalt (Profil H4) verbraucht 4'500 kWh pro Jahr. Es ist ein Potenzial, keine installierte Leistung und keine tatsächliche Produktion. Pro Kopf kehrt sich die absolute Rangliste um: Kleine Gemeinden mit grossen Scheunen- und Hallendächern führen, nicht die Städte mit der grössten Gesamtfläche.
Häufige Fragen
- Welche Gemeinde im Kanton Uri hat das grösste Solarpotenzial pro Kopf?
- Realp: Rund 37'707 kWh Strom pro Jahr und Kopf könnten die Dächer erzeugen (2025) – das grösste modellierte Pro-Kopf-Potenzial aller Gemeinden im Kanton Uri.
- Warum führen kleine Gemeinden und nicht die Städte?
- Weil das Dachpotenzial durch die Einwohnerzahl geteilt wird: Wenige Einwohner mit grossen Scheunen-, Hallen- und Stalldächern ergeben hohe Pro-Kopf-Werte. Grosse Städte haben absolut das grösste Potenzial, pro Kopf aber wenig Dachfläche je Person. Die Zahl bleibt modelliertes Potenzial, nicht die heutige Produktion.